Prävention · Diagnostik

Kennen Sie Ihr genetisches Risiko — bevor Sie entscheiden.

Ein Speichel- oder Wangenabstrich analysiert genetische Marker, die mit androgenetischer Alopezie assoziiert sind. Das Ergebnis hilft bei der Planung von Prävention, Medikamentenansprechen und dem richtigen Zeitpunkt für eine Transplantation.

Was der Test Ihnen sagt

Ein Datenpunkt für Entscheidungen — kein Wahrsager.

Der Alopezie-Gentest prüft DNA-Varianten, die mit androgenetischem Haarausfall verbunden sind — vor allem rund um das Androgenrezeptor-Gen und andere Haarzyklus-Marker. Er schätzt Ihre Veranlagung zu fortschreitendem Haarausfall, wahrscheinlichen Schweregrad und mögliche Reaktion auf präventive Medikamente. Er ist einer von mehreren Faktoren; die klinische Untersuchung bleibt unerlässlich.

  • Verlauf vorhersagen

    Der genetische Risikoscore zeigt, wie wahrscheinlich — und wie schwer — sich androgenetischer Haarausfall entwickelt. Besonders nützlich für Patienten in ihren 20ern und 30ern, die früh planen möchten.

  • Medikamentenwahl steuern

    Bestimmte Marker korrelieren mit der Reaktion auf Finasterid und Minoxidil. Patienten mit schlechter vorhergesagter Reaktion können sich Monate des Ausprobierens ersparen.

  • Transplantation korrekt timen

    Eine Transplantation, die vor Stabilisierung des genetischen Haarausfalls durchgeführt wird, kann zu einem unnatürlichen Muster führen, während umliegendes natürliches Haar weiter zurückweicht. Der Test ermöglicht realistisches Timing.

DNA-Helix in einer Petri-Schale — symbolische Darstellung des Alopezie-Gentests
Wie es funktioniert

Von der Probe zum Bericht.

Der Test ist nicht-invasiv und kann in der Klinik oder von zu Hause aus durchgeführt werden. Ergebnisse liegen in der Regel in 2–3 Wochen vor und werden in einer Nachbesprechung besprochen.

  1. Beratung

    Eine kurze Beratung prüft, ob der Test in Ihrem Fall klinisch sinnvoll ist. Nicht jeder Patient profitiert gleichermaßen — manche Fälle sind bereits über den prädiktiven Wert des Tests hinaus fortgeschritten.

  2. Probenentnahme

    Ein einfacher Wangenabstrich oder eine Speichelprobe wird entnommen. Kein Blut, kein Schmerz. Die Probe wird versiegelt und an ein akkreditiertes Genetiklabor geschickt.

  3. Laboranalyse

    Das Labor analysiert gezielt genetische Marker, die mit androgenetischer Alopezie verbunden sind. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 2–3 Wochen.

  4. Ergebnisbesprechung

    Die Ergebnisse werden in einer Nachbesprechung erklärt — was sie bedeuten, was nicht, und wie sie Ihren Präventions- oder Behandlungsplan gestalten können.

Ehrliche Grenzen

Was der Test Ihnen nicht sagen kann.

Eine verantwortungsvolle Beratung umfasst, was der Test nicht leisten kann. Die genetische Veranlagung ist einer unter vielen Faktoren — Hormone, Stress, Ernährung, medizinische Bedingungen und andere Variablen prägen das Ergebnis ebenfalls.

  • Er diagnostiziert keinen aktuellen Haarausfall — er prognostiziert nur zukünftiges Risiko.

  • Er deckt nicht jede Form von Alopezie ab (areata, vernarbend, telogenes Effluvium erfordern separate Bewertung).

  • Er garantiert kein Ergebnis — niedriges genetisches Risiko bedeutet keine Immunität, und hohes Risiko bedeutet keinen sicheren schweren Verlust.

  • Er ersetzt keine klinische Untersuchung durch den Arzt.

  • Ergebnisse sind probabilistisch — sie beschreiben Wahrscheinlichkeit, nicht Schicksal.

Testkosten

Preisgestaltung — mit der Klinik bestätigt.

Die Preisgestaltung für den Alopezie-Gentest hängt vom Labor und verwendeten Panel ab. Die genauen Kosten werden in direkter Beratung mit der LP Clinic vor jeder Testbestellung bestätigt.

Gentests sind diagnostische Werkzeuge, keine endgültigen Vorhersagen. Ergebnisse sind probabilistisch und müssen von einem medizinischen Fachmann interpretiert werden. Datenschutz- und Genetikinformationsrechte gelten. Diese Seite bietet keine Diagnose, Behandlungsempfehlung oder Vorhersage des Testergebnisses. Ob der Test in Ihrem Fall klinisch angemessen ist, muss in einer Beratung festgestellt werden.